DaF Lehrer Ausbildung bei TTI Freiburg

Anmeldung

Wenn Sie den sprachlichen Teil des Anmeldebogens ausfüllen, planen Sie bitte nicht mehr als 90 Minuten dafür ein, benutzen Sie bitte keine Nachschlagewerke, sondern überlegen Sie, was Sie in einer Unterrichtssituation auf die entsprechenden Fragen von Schülern antworten würden. Dieser Teil der Anmeldung soll uns Vorinformationen über Ihren sprachanalytischen Kenntnisstand geben und Ihnen Gelegenheit bieten, sich in Fragen des DaF Unterrichts hineinzudenken. Wir erwarten nicht, dass Sie alle Fragen korrekt beantworten können.

Der Anmeldebogen dient außerdem als Grundlage eines persönlichen oder telefonischen Gesprächs, das wir mit allen Bewerbern führen, bevor wir ihre Anmeldung bestätigen. In diesem Gespräch können Sie sich nochmals detailliert über Fragen des Kurses informieren und den Testbogen mit einem unserer Trainer besprechen. Bitte behalten Sie eine Kopie der Antworten für sich zurück.

Nach diesem Gespräch können wir Ihnen auch sagen, wie wir Ihre Voraussetzungen einschätzen, den Kurs mit Erfolg abzuschließen. Sollten Sie nach diesem Gespräch Ihre Anmeldung zurückziehen wollen, entstehen Ihnen unsererseits keinerlei Kosten.

Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören!

Sie können den Anmeldungsbogen auch als Textdatei hier herunterladen:
>> Anmeldebogen.doc
>> Anmeldebogen.odt
(Am besten mit | Rechtsklick | Speichern unter | ) Sie können die Datei mit allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen bearbeiten und dann an eine E-Mail anhängen oder ausdrucken und uns schicken.)

 

ANMELDUNG

TTI ZERTIFIKATSKURS DaF

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Besitzen Sie Unterrichtserfahrung?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A | Grammatik


Die untenstehenden Sätze enthalten je einen (durch * markierten) Fehler. Sie sollen:
a) den Satz korrigieren
b) die korrekte grammatische Form benennen
c) Schülern verdeutlichen, worin der Fehler besteht

Ein Beispiel:

1. Er ist ständig müde, weil er viel arbeiten *musst.
a) muss
b) Konjugation der Modalverben
c) „machen“ an die Tafel schreiben, Frage an die Schüler: „ich....?“ (erwartete Antwort: „mache“) „du...?“ (erwartete Antwort: „machst“) „er...?“ (erwartete Antwort: „macht“), das „t“ markieren, „sagen“ an die Tafel schreiben, Frage an die Schüler: „ich....?“ (erwartete Antwort: „sage“) „du...?“ (erwartete Antwort: „sagst“) „er...?“ (erwartete Antwort: „sagt“), das „t“ markieren, „wollen“ an die Tafel schreiben, Frage an die Schüler: „ich....?“ (erwartete Antwort: „will“) „du...?“ (erwartete Antwort: „willst“) „er...?“ (erwartete Antwort: „will“ oder „willt“), klären und die Leerstelle markieren, gleiches Verfahren mit „können“ und „müssen“. „wollen“, „können“ und „müssen“ als Gruppe markieren, Frage an die S: „Wie heißen diese Verben in der Grammatik?“ (erwartete Antwort: „Modalverben“)

Bitte beachten Sie, dass es in Teil c) darum geht, wie sie das Problem Ihren Schülern verdeutlichen:
Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in dieser Unterrichtssituation:

Unterrichtssituation

Bitte bedenken Sie, dass die Schüler nur begrenzt Deutsch sprechen bzw. verstehen, Sie also eventuell auch auf Beispiele, Gesten, Zeichnungen ausweichen müssen. Der erste Impuls ist wahrscheinlich, die Fragen so zu beantworten, dass die Leser dieses Anmeldebogens (wir) sie verstehen - das ist aber nicht die Aufgabe. Beschreiben Sie möglichst konkret, was Sie im Unterricht tun und Ihren Schülern sagen würden.

2. Ich fahre nach Deutschland, *damit Deutsch zu lernen. (Niveau der Schüler: B1)

 

 

 

 

 

 

 



3. Jeden Morgen geht er in *der Schule. (Niveau der Schüler: A2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Ich *bin meinen Bruder zum Bahnhof gefahren. (Niveau der Schüler: B1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie würden Sie Schülern den Bedeutungsunterschied zwischen folgenden Sätzen verdeutlichen? Denken Sie wieder an die Unterrichtssituation im Bild oben. Bitte bedenken Sie, dass die Schüler nur begrenzt Deutsch sprechen bzw. verstehen, Sie also eventuell auch auf Beispiele, Gesten, Zeichnungen ausweichen müssen. Beschreiben Sie möglichst konkret, was Sie im Unterricht tun und Ihren Schülern sagen würden.

Er kauft ihm ein Buch. versus: Er kauft sich ein Buch. (Niveau der Schüler: A1)

 

 

 

Wenn ich früher an die Grenze kam, wurde ich kontrolliert. versus: Als ich gestern an die Grenze kam, wurde ich nicht kontrolliert. (Niveau der Schüler: B1)

 

 

 

Die Geschäfte wurden geschlossen. versus: Die Geschäfte waren geschlossen. (Niveau der Schüler: B1)

 

 

 

B | Wortschatz


Schüler fragen nach dem Bedeutungsunterschied zwischen folgenden Wortpaaren.
Wie würden Sie ihnen den jeweiligen Unterschied verdeutlichen? Bitte bedenken Sie, dass die Schüler nur begrenzt Deutsch sprechen bzw. verstehen, Sie also eventuell auch auf Beispiele, Gesten, Zeichnungen ausweichen müssen. Beschreiben Sie möglichst konkret, was Sie im Unterricht tun und Ihren Schülern sagen würden.

 

 

 

 

 




 

 

 

C | Aussprache


Sprechen Sie die folgenden Wörter laut und markieren Sie dann die Silbe, die die Hauptbetonung trägt.

Zum Beispiel:



 

 

 

 



Beobachtung

 

 

 

 

 

D | Sprachgebrauch


Betrachten Sie den untenstehenden Kurzdialog und die Titel.

A: Möchtest du heute abend mit ins Kino kommen? Einladen
B: Ja, sehr gerne! Einladung annehmen

Wir nennen solche Titel (wie z.B. "Einladen") Funktionen. Dies ist eine Methode, Sprache zu klassifizieren mit der Fragestellung, was Sprache im jeweiligen Kontext bewirkt. Finden Sie nun einen Titel für die jeweilige Funktion jeder Äußerung im untenstehenden Dialog.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies ist ganz offensichtlich eine informelle Unterhaltung zwischen zwei Freunden. Notieren Sie nun einen ähnlichen Dialog mit der gleichen Anzahl von Äußerungen zwischen zwei Personen, die einander nicht kennen. Benutzen Sie die gleichen Funktionen wie oben.

 

 

 

E | Lehr- und Lernmethoden


Sie unterrichten eine Gruppe erwachsener Anfänger (Niveau: A1). Sie wollen „Möchten Sie....“ (wie in dem Satz „Möchten Sie eine Tasse Kaffee?“) einführen. Wie würden Sie das tun?
Bitte bedenken Sie, dass die Schüler nur begrenzt Deutsch sprechen bzw. verstehen, Sie also eventuell auch auf Beispiele, Gesten, Zeichnungen ausweichen müssen. Beschreiben Sie möglichst genau, was Sie tun und sagen würden.

 

 

 

 


Denken Sie an zwei verschiedene Lernerfahrungen in Ihrem Leben (kein Sprachenlernen), von denen eine erfolgreich war und eine weniger. Notieren Sie bitte die drei Hauptfaktoren, die die jeweilige Erfahrung erfolgreich bzw. weniger erfolgreich machten.

 

 

 

 

 

 

Denken Sie jetzt bitte an Ihre eigenen Erfahrungen als Sprachschüler bei einer Schule oder anderswo. Welche Schlüsse würden Sie aus Ihrer Erfahrung ziehen hinsichtlich dessen, was eine gute Unterrichtsstunde ausmacht?

 

 

 

 


Schreiben Sie bitte zusätzlich einen kurzen, persönlich gehaltenen Lebenslauf (nicht tabellarisch), aus dem wir ersehen können, wo Sie bisher gelebt haben und wofür Sie sich interessieren.

 

 

 

 


 

 

Sie brauchen das ausgefüllte Formular nicht auszudrucken: Wir schicken Ihnen, wenn Sie das möchten, in den nächsten Tagen eine E-Mail mit Ihren Antworten.

Hinweis zum Datenschutz:

Alle Informationen, die Sie uns geben, verbleiben bis zum Kurs ausschließlich bei der Person, die das Interview mit Ihnen führen wird, während des Kurses ausschließlich in der Gruppe der an Ihrem Kurs direkt beteiligten Teacher Trainer und selbstverständlich werden wir sie auch nach dem Kurs an niemand weitergeben.

 

Quelle dieses Dokuments im Netz: www.daf-lehrer.de ihtt(a.t)daf-lehrer.de
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